Darmsanierung, wie und warum?
16. April 2017
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Lindenblätter Fingerfood-Röllchen

Wenn du mir auf Facebook folgst, dann hast du sicher auch meine letzten Videos dort gesehen.
Ich beschäftige mich derzeit ja ein wenig mit Wildkräutern.
Mich fasziniert es, dass ich einfach so in die Natur gehen kann, und mein Essen pflücke. Ich brauche nichts zu sähen, kein Unkraut zupfen, keine Schädlinge absammeln und muss auch nicht ans Gießen denken.

Es steht für mich parat, ich kann mich einfach so bedienen. Noch dazu kostet das alles keinen Pfennig.
Und ist das nicht toll??

Wildkräuter find ich schon immer sehr spannend, aber ich habe bis vor Kurzem wirklich nur die gängigsten gekannt. Die man halt so kennt, wenn man auf dem Land lebt.
Okay, ein paar mehr erkenne ich dann doch. Denn ich bin ausgebildete Phytotherapeutin. Das heißt, ich kann die Pflanzenheilkunde therapeutisch einsetzen. Schade allerdings ist, dass die Ausbildung keine Kräuterwanderungen beinhaltet hat.

Ein Unterschied zwischen Wildkräutern in deiner Ernährung und der Phytotherapie, besteht auch darin, dass man in der Pflanzenheilkunde auch giftige Pflanzen einsetzt, die zum Verzehr nicht geeignet sind. Aber in einer anderen Anwendungsform und einer Therapeutischen Dosierung ihre Wirkung entfalten.

Wildkräuter in der Ernährung, sind essbare, ungiftige Pflanzen. Und man sollte wirklich nur pflücken, was man zu hundert Prozent erkennt. Daher beschränke ich mich auch auf Pflanzen, bei denen es kaum Verwechslungsgefahr gibt oder Pflanzen, die man ganz sicher erkennen kann.

Die wilden, ungiftigen Kräuter sind  frei zu pflücken und sie sind so mega gehaltvoll. Sie stecken voller Chlorophyll und anderer gesunder Inhaltsstoffe und haben ein hohes Entgiftungspotential.
Du kannst sie in deinen Smoothie mixen oder im Salat essen, oder beim Spaziergang einfach so vernaschen. Probier das einmal aus.

Sie sättigen dich ungemein. Da dein Körper die Nährstoffe bekommt, die er braucht. Ernährung dient ja letztendlich nur dem Zweck, dass du deinen Körper, also DICH mit allen Nährstoffen versorgst, die du brauchst, um gesund zu bleiben.
Gibst du deinem Körper regelmäßig diese Nährstoffe, dann stellt sich auch ein natürliches Sättigungsgefühl ein, weil der Körper hat, was er braucht. Du lernst auch, die Signale, die dein Körper dir gibt, besser wahrzunehmen.
Und eine regelmäßige Entgiftungskur mit grünen Säften unterstützt dein Wahrnehmungsvermögen und macht deinen Körper und Geist klar. 2 Mal im Jahr angewandt, wird sie dich von Mal zu Mal immer mehr zu dir selbst führen und dich in deiner Gesundheit stärken.

Um dich ein wenig an die Wildkräuter oder überhaupt an das Pflanzengrün heranzuführen (mein Mann ist da übrigens immer ein sehr guter Testkandidat 😉 gibt es von mir einfache Rezepte, die gut schmecken und gerne auch schön aussehen dürfen.
Dieses hier macht sich auf jedem Vorspeisen-Buffet gut oder als Fingerfood zu einem Glas Weißwein.

Ich habe Lindenblätter gesammelt. Denn die Blätter von vielen Bäumen sind auch essbar. Sie sind sehr gut erkennbar und schmecken angenehm mild. Die Blüten kannst du auch verzehren. Sie schmecken wunderbar süßlich. Aus ihnen wird der Immunsystem stärkende Lindenblütentee gemacht, der dir bei einer Grippe sehr gut helfen kann.

Guck dir mein kleines Video zu den Lindenblättern an:

Gänseblümchen als Dekoration und die kleinen Blütenblättchen vom Rotklee sehen erstens immer hübsch aus und zweitens besitzen auch sie wertvolle Inhaltsstoffe. Der Rotklee zum Beispiel enthält neben verschiedenen Mineralstoffen, auch Phytoöstrogene. Er hilft bei Wechseljahrsbeschwerden der Frau, genauso wie bei Prostataerkrankungen des Mannes. Außerdem schmeckt er ein wenig süß. Wir haben als Kinder die kleinen Stängel immer ausgelutscht. Hast du auch solche Pflanzen-Erinnerungen aus der Kindheit?

Nun aber endlich zum Rezept:

 

Zutaten für 8 Röllchen köstliches Fingerfood:

  • 8 Lindenblätter
  • eine Handvoll Gänseblümchen- und Rotklee-Blüten
  • 100 g Ziegenfrischkäse
  • 5 Datteln
  • 1/2 Paprika
  • 1/2 Chilischote (wer es scharf mag) ich liebe es!
  • 1 kleine Frühlingsziebel
  • 1 TL Rosmarin-Nadeln
  • 2 EL Pinienkerne
  • 1/2 Bio-Zitrone
  • Salz, Pfeffer

 

Zubereitung:

Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten und auf einem Teller abkühlen lassen.
Die Paprika mit den Datteln, der Frühlingszwiebel und der Chilischote im Blitzhacker oder mit einem Messer ganz fein zerhacken.
Diese Masse mit einer Gabel unter den Ziegenkäse mischen.
Den Rosmarin ganz fein hacken und in die Ziegenkäse-Creme mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und nachschärfen, wer mag.

Lindenblätter rollen

Nun nimmst du dir jeweils ein Lindenblatt und gibst ca. einen Esslöffel der Käsecreme auf jedes Blatt, streust ein paar Pinienkerne drauf und rollst das Blatt von der breiten Seite zur Spitze hin auf.

Die Zitrone heiß abwaschen, und in hauchdünne Scheiben schneiden. Zwischen den Röllchen anrichten.

Nun dekorierst du mit den Gänseblümchen und streust ganz zum Schluss noch die Rotklee-Blüten darüber.
Ich mag dazu gerne ganz dünne Brotchips. Dafür schneide ich altes Brot, was ein paar Tage alt ist, in ganz dünne Scheibchen und verteile sie auf einem Backblech. Bei 200° brauchen sie ca. 10 Minuten, bis sie schön knusprig sind.

Wenn du diese auch nimmst, dann noch ein kleiner Tipp: Gib die Pinienkerne die letzten 3-4 Minuten mit auf’s Blech und du kannst dir den ersten Arbeitsgang sparen.

Und nun nimm dir ein Brotchips, gib eine viertel Zitronenscheibe darauf (mit der Schale) und ein halbes Lindenblätter-Röllchen mit einem Gänseblümchen und dann genießen…….

Genussvolle Grüße und bleib

liebergesund

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